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Die Jahreszeiten - Joseph Haydn
3./4.11.2008 in Zug, Luzern (hier klicken)
OVB,20.12.2000, Walther Prokop
Wie ein sattes Fresko
Der Rosenheimer Musikverein mit Händels “Messias”
...... Wenn man die heimischen Sänger Luitgard und Thomas Hamberger als Solisten engagiert, ist das meiste eigentlich schon gewonnen. Auch bei Auftritten “out of Rosenheim” ist das Publikum von ihrer Ausdruckskraft hingerissen. Also kann es nicht nur Lokalpatriotismus sein, der hier euphorisch Superlative bemüht. .....
..... Thomas Hambergers klug gezügelte “Zornausbrüche” (“Warum denn rasen und toben die Heiden im Zorne”) sind jedesmal wieder ein Erlebnis, wie auch die tröstende Prophetie in der Arie “Sie schallt, die Posaun’ und die Toten erstehn zu neuem Leben”
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11.07.2000 Süddeutsche Zeitung Fürstenfeldbruck, KLAUS KALCHSCHMID
Das Mendelssohn-Oratorium "Elias" in der Klosterkirche
Wie ein Hammer, der Felsen zerschlägt
Stimmgewaltiger Thomas Hamberger und differenzierter Chorklang unter Dirigent Gug1hör
Mit einem solchen Bariton und einer solchen Stimme des Volkes läßt sich wahrlich eine farbige, dramatisch leuchtende alttestamentarische Geschichte in Musik und mit den Mitteln eines großen romantisehen Oratoriums schildern.
Thomas Hamberger war Elias in Felix Mendelssohn Bartholdys gleichnamigem op. 70 in Kloster Fürstenfeld. Wenn er "des Herrn Wort wie ein Feuer und wie ein Hammer,der Felsen zerschlägt" vom Himmel herabbeschwört, dann hallt es nicht mittels animalischer Stimmgewalt durchs Kirchenschiff, sondern dank einer von innen kommenden Kraft, einem klug dosierten, genau fokussierten präzisen Singen mit einer von Natur aus gar nicht so großen, aber schönen und bewegend geführten sympathischen Stimme.
Da haben die Propheten Baals keine Chance, .........
Dem Elias aber hätte man - vor allem derzeit - keinen schöneren und stolzeren Tod wünschen können als den, “mit feurigem Wagen, mit feurigen Rossen im Wetter gen Himmel “ zu fahren. Auf dass Thomas Hamberger schon bald als Phönix wieder der Asche entspringe.
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17. Oktober 2000 © Schweriner Volkszeitung, Heinz-Jürgen Staszak
Johannis-Kantor bescherte großes Musik-Erlebnis
Haydns "Schöpfung" in der Nikolai-Kirche
........ ........Die Krone aber waren die Solisten:. ........, Thomas Hamberger (Bass).... Technisch und stilistisch souverän, mit einer wunderbaren elastischen Balance zwischen dem Rezitavischen und dem Ariosen und mit einer glücklichen übereinstimmung im Interpretationsgestus, mit einer ganz unangestrengten Sorgfalt der Genauigkeit.
So überglänzte sich hier Joseph Haydns "Schöpfung" mit einer Sinnlichkeit, die nichts Vordergründiges hatte, sondern aus der Lust am Wohlgefüge der Ordnung kam, jener, die besungen wurde, und jener, mit der in der Nikolai-Kirche musiziert wurde.
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29.07.1998 Oberbayerisches Volksblatt, Robert Engl
Statt Ehrfurcht satte Freude
Angelica Heder mit der Schöpfung in Schloßberg
............. Der Beginn (“...und die Erde war ohne Form und leer...”) barg schon all das, was später Gottes heiligen Willen ausdrücken sollte. Thomas Hamberger umspannte das in den Eingangstakten vom Orchester beispiellos feierlich ausgebreitete All mit mächtiger und warmer Stimme und hielt sein Timbre bis zum Schluß unverändert - ein Angelpunkt des Abends. ........
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3.März 1999 Oberbayerisches Volksblatt, Rainer W.Janka
Selten schöner tonloser Schmerz
Thomas Hamberger singt die Winterreise im Novalishaus
Bei Schuberts “Winterreise” gibt es nie ein Ankommen, da ist man als Interpret dieses schwierigsten aller Liederzyklen immer auf der Suche nach genauerem und intensiverem Ausdruck. Als der Rosenheimer Bariton Thomas Hamberger vor 13 Jahren zum ersten Mal die Winterreise sang, bescheinigte ihm der Kritiker, “auf halbem Weg” zu sein. Diesmal ist der Sänger ein gutes Stück weiter, ja biegt schon in die Zielgerade ein. Hambergers Vorzüge wurden auch diesmal in reichem Maße hörbar: hervorragende Artikulation, sinnvolle Deklamation, eine schön fließende, oft betörend lyrische Stimme, die immer etwas Nobles, Sympathisches hat, die männlich klingt, in der Tiefe sonor und in der Höhe biegsam und weich. Diesmal kam noch eine traumhafte Sicherheit im Tempo dazu, was bei diesen so unterschiedlichen Liedern enorm wichtig ist. Und Hambergers Fähigkeit, die Stimme analog dem Liedtext einzufärben...... . Im “Frühlingstraum” fand er drei völlig verschiedene Stimmfarben für die jeweiligen Stimmungen: ein anmutiges Blumenwiegenlied, das naturalistisch scharfe Schreien der Raben und dann die resignative Traumverlorenheit. Oft schauerlich traurig waren die fahlen Farben, die Darstellung des Schnees, der wie ein Grabtuch wirkt, des kalten Eises. Fast meinte man ein bißchen den leidenden Christus in der Johannespassion zu hören. Wunderschön schlicht auch der “Lindenbaum”.
.....Und jetzt kamen die schönsten Lieder des Abends. Hervorragend der Wechsel von Verlassenheit und schmerzlicher Hoffnung in “Die Krähe”, dramatisch-schön das Zittern des Blattes und der Seele in “Letzte Hoffnung”, am besten (für mich) Nummer 21, “Das Wirtshaus”. Selten wird tonloser Schmerz so schön gesungen. Und endlich einmal gelingt das “matt”, das als höchster Ton dieses Liedes technisch so geschickt gesungen werden muß, dass es wie matt klingt. Unendlich traurig “Die Nebensonnen” und vollends “Der Leiermann”- vollkommener Abschluß eines fast vollkommenen Liederabends .....................
Langer herzlicher Beifall des erfreulich zahlreichen Publikums, vier Vorhänge für die glücklich erschöpften Künstler.
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29.04.1997 Fürstenfeldbrucker Zeitung, Klaus Mohr
Sinnfällige Kontrastwirkungen in “Saul”
Solisten, Bach-Chor und Bach-Orchester interpretierten Händels Oratorium
......... Wie schon mehrmals, hatte Gerd Guglhör ein sicheres Gespür, was die Auswahl seiner Solisten anbelangte. Thomas Hamberger mimte kraftvoll und dramatisch akzentuiert den alternden König Saul und konnte sich dabei stets auf seinen kernigen, aber doch klaren Baß verlassen. ..........
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08.12.1998 Süddeutsche Zeitung Dachau, Dieter Thoma
Mit sicherer Hand zu festlichem Glanz
..........Von den Gesangssolisten ist besonders Baß Thomas Hamberger zu nennen, der sich als überzeugender Oratoriumssänger erwies. Schon im ersten Solo “Du bist der Ehren König” im Dialog mit der Trompete war er ein Oratoriumsinterpret, der stimmlichen Wohllaut mit Textverständlichkeit zu verbinden wußte. Unvergeßlich wurde später sein Accompagnato “Bewahr, o Herr, uns heut vor Schmach”, das fast an einen Bachschen Passionssatz erinnerte.......
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16.3.1998, Die Rheinpfalz-Nr.63, Ursula Biffar
In der bezauberndsten Oper Mozarts geblättert
.....Thomas Hamberger gab dem Figaro jenes Gewicht, das er als Zentralfigur beansprucht. Er besitzt den großen Atem, die elementare Kraft für dramatischen Steigerungen und Ausbrüche. Er belegte es sogleich mit Rezitativ und Arie "Bravo, mein Herr Gebieter"; und in der Arie "Nun vergiß leises Flehen, süßes Kosen" verstreute er eine Fülle von Herzenstönen...
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OVB, 26.11.1998
Trotz des Todes Rachen
......Mozart-Requiem.....
.......Thomas Hamberger frappiert immer wieder durch seine intensive Präsenz. Sein Baß überwältigt durch die profilierte Klarheit seiner Diktion - da wird selbst das Latein für jedermann verständlich!.....
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Marseillaise 06.06.1996
Matthäus-Passion
....superbe Jesus de Thomas Hamberger........
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« ......Bonne impression enfin du côté des solistes. Mais sans doute inégale. Nous placerons volontiers en tête le baryton-basse Thomas Hamberger, Jésus, émouvant, su timbre chaleureux et clair, aux regístres égaux….. «
….. Die Solisten hinterließen einen guten Eindruck, wenn auch durchaus mit Unterschieden . Den ersten Platz geben wir gerne dem mitreißenden Bass-Bariton Thomas Hamberger als Jesus mit seinem zugleich angenehmen und klaren Timbre. ......
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Carmina Burana
.....Und Thomas Hamberger: Er zeigte zweifellos hier seine reifste, technisch schwierigste und zugleich gelungenste Leistung seines bisherigen Baritonlebens. Er meisterte alles überzeugend sängerisch und darstellerisch. Er begann wunderschön leicht und locker in seiner ersten Arie, schluchzte leis ironisch beim Liebesflehen wie ein mittelalterlicher Bing Crosby; verkündete männlich-markant sein Begierden-Credo und steigerte sich darin bis zur in höchsten Tönen herausbrechenden daseinstrunkenen Leidenschaft; tönte plötzlich mönchisch fett, aber noch würdig, als würfelspielender Abt, der bis aufs Hemd ausgezogen worden ist; stellte dann seine verzaubernde Voix mixte vor und falsettierte süß-melancholisch seufzend mit unhörbarem Übergang zwischen den Stimmlagen: eine bewundernswürdige Manifestation stimmtechnischer Möglichkeiten und eine überzeugende bühnenpräsente Darstellungsfähigkeit zugleich. .....
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