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Chor, Solisten und Musiker meistern ein großes Werk
TETTNANG (fjl) Einen kirchenmusikalischen Höhepunkt, das hat die Aufführung von Mendelssohns "Elias" gebracht. Im umsichtigen und gestaltenden Dirigat führte Kantor Georg Grass den Galluskirchen-Chor, gut gewählte Gesangssolisten und die spielfreudige Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben stimmig zusammen.
..........Beschwörend wirkten die prophetischen Worte "So wahr der Herr" des Elias zu Beginn, aus denen nach bewegter Orchester-Ouvertüre der eindringliche Aufschrei "Hilf Herr" des Chors hervorbrach.
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.....Die eindrucksvolle Leistung des Chors verband sich überzeugend mit gut gewählten Gesangssolisten. Den dominierenden Part des Propheten Elias sang Thomas Hamberger mit großer wie differenzierender Stimmfülle. Da faszinierten die mächtigen Passagen des aufgebrachten Elias. Aber auch im weichen lyrischen Ton vermochte der Bassist die Arie "Herr Gott Abraham" dem aufgeschlossenen Publikum in voll besetzter Kirche nahe zu bringen. Béela Müller zeichnete mit geschmeidigem und klar zeichnendem Sopran und sympathisch silbrigem Timbre in der Höhe das "Höre Israel". Mit warmem Alt übernahm Birgit Halder die Engelspartie und gab dem Arioso "Weh ihnen" Ausdruck. Souverän wirkte Tenor Bernhard Gärtner als Obadjah und gab der Arie "Dann werden die Gerechten leuchten" zuversichtliche Wirkung. Sehr homogen wirkte das Solistenquartett.
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16.10.2007
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SZ Holzkirchen Juli 2004, Marco Frei
Betörender Höhepunkt der Feiern in St.Quirinus
Chor und Orchester unter Sebastian Schober setzten Mendelssohns Paulus-Oratorium feinfühlig um
......Rundum überzeugte nur Thomas Hamberger mit seiner ausdrucksstarken und wunderbar sonoren Bass-Stimme......
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Weilhheimer Merkur Aug.2003, Alfred Leclaire
Dießener Schöpfung setzt Maßstäbe
...Für Thomas Hambergers ebenfalls überragend schönen Gesänge seien als Beispiele die Entstehung der Gewässer und die der Tierarten hervorgehoben. Das Duett zwischen Adam und Eva schließlich möchte man nie wieder vergessen.....
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OVB 10.April 2003, Rainer W. Janka
Ein König stirbt
Beeindruckende Johannespassion des Bachchors
... Bei der Aufführung durch den Wasserburger Bachchor in der Schloßberger Pfarrkirche sang Thomas Hamberger nicht nur den Christkönig, er war es. Er war es mit herrscherlicher Attitüde, mit zu Herzen gehender Leidensgröße und mit imperialer Vornehmheit, der alles auf sich nimmt. Selten kann ein Christus-Sänger so selbstsicher-wahr die Christus-Worte singen: «Ich bin ein König.» Und wenn er stirbt, stirbt ein König. Hambergers Größe war nicht aufgesetzt donnernd, sondern wahrhaftig. Spannende Wortgefechte lieferte er sich mit Pilatus, hervorragend artikulierte und deklamierte er den Text, vor allem aber verstand er es, seine Rezitative melodisch zu gestalten, Text und Melodie zur Sinnfälligkeit zu verbinden.......
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OVB, 26.03.2003, Rainer W. Janka
Thomas Hamberger sang Dramen im Lied
Thomas Hamberger ist ein idealer Liedsänger: Geradezu vorbildlich ist seine akkurate Diktion und Artikulation, von betörendem Timbre sein viriler Bariton, höchst sicher sein Stimmansatz, locker strömend seine Stimme, intelligent seine Phrasierung, und ernst ist seine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Text.
Im Novalishaus in Bad Aibling sang er Schumanns «Dichterliebe» und Mörike-Lieder von Hugo Wolf. Diese Wolf-Vertonungen gaben Hamberger zusätzlich Raum für einen dramatischen Gestus. Versteht es doch Hugo Wolf, aus Mörike-Miniaturen große farbige Dramen zu machen. «Bei einer Trauung» beispielsweise beschreibt in acht kurzen Zeilen eine Zwangsheirat ohne Liebe. Bei Wolf und bei Hamberger wird daraus eine grausam-schreckliche und boshaft-groteske Tragödie Shakespeare'schen Ausmaßes. Mit größter Hingabe gestaltet Hamberger die pyromanische Schauergeschichte vom «Feuerreiter». Auch den Glanz des berühmten Frühlingslieds «Er ist's» lässt er hymnisch begeistert ausklingen. Besonders liebevoll malt Hamberger die humorigen Lieder aus, so den «Tambour», das Portrait eines biederen, hungerleidenden Soldaten, der möchte, dass seine Mutter «hexen könnt», damit sie ihm allerlei gute Dinge, Sauerkraut, Wurst und Burgunderwein herbeizaubere, oder den «Abschied», der handfest-deftig Mörikes Auseinandersetzung mit seinem Kritiker schildert.
................ Eva Krikkay am Klavier war souverän bei der «Dichterliebe». Man spürte ..., dass sie in der interpretatorischen Vorbereitung durchaus ebenbürtig mit dem Sänger gearbeitet hatte. Das schlug sich in einer dezidiert-deutlichen, bisweilen geradezu fordernden pianistischen Diktion nieder, die den Liebesklage-Liedern einen fast anklägerischen Anstrich gab, die also der textlichen Larmoyanz ein männliches Rückgrat einzog. .......................... Völlig überzeugend ... der tonlose Schmerz, mit dem der Dichter «im Traum geweinet», sowie der zornige, Tränen verschluckende Zynismus des Schlusslieds, dessen Schmerz sich in der ausufernden Klavierbegleitung auflöst. Mit der «Mondnacht» entließ Thomas Hamberger sein zahlreiches Publikum.
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Deggendorfer Zeitung, 22.07.2002, Helmut Gärtner
Carmina Burana: Mitreißende Gesänge als Höhepunkt des Jahres
Über 2000 Zuhörer feierten das Werk und die Ausführenden mit enthusiastischem Applaus
Deggendorf. Alle waren sich einig,.....: Diese Open-Air-”Carmina”... war der Höhepunkt des Jubiläumsfestes “1000 Jahre Deggendorf”
.............Wellners Klangkonzeption zielt auf Stimmen-Artikulation und -Deutlichkeit. Dies kommt auch den drei hochkarätigen Solisten zugute: .......dem Bariton Thomas Hamberger, dessen Liebesschmerz-Arie und Lebenslust-Lieder so feierlich wohlklingend oder mitreißend komisch waren, wie man sie vor 20 Jahren nur von Marcel Cordes hören konnte...................
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Südwest-Presse ULMER KULTURSPIEGEL, Samstag, 30. März 2002, CHRISTA KANAND
Konzert/ Keisers MarkusPassion im Kornhaus
Wie Bach in Weimar
Sie gehört nicht zum üblichen PassionsRepertoire: Franz Raml und das Hassler-Consort musizierten Reinhard Keisers MarkusPassion Im Ulmer Kornhaus.
............Ein Fall für das Hassler-Consort und Franz Raml. Der Spezialist für Alte Musik rekonstruierte die Aufführungspraxis in der Weimarer Schlosskirche, wo Bach damals wegen der oft beklagten Knauserigkeit seines Dienstherrn nur über einen kleinen Apparat an Mitwirkenden verfügte. So sammelte Raml ein kleines, aber feines Ensemble um sich.........
......Anrührend, liedhaft nobel, mit großer Gelassenheit die Schlüsselfigur Jesus: Bassbariton Thomas Hamberger. Nicht aufbegehrende, sondern resignierende, ja gottergebene Verzweiflung klingt aus seinem Ruf „Eli, Eli.. mein Gott, warum hast du mich verlassen?“..........
....Nach dem TuttiSchönklang........ herrschte langes Schweigen, bevor minutenlanger Applaus einsetzte.
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Schwäbische Zeitung (Ulm) Von unserem Mitarbeiter Ludwig Weigel
Alte Musik in neuen Räumen
ULM Das Hassler-Consort' führte im Kornhaus sehr eindrucksvoll die MarkusPassion von Reinhart Keiser auf
Ein achtköpfiges hochkarätiges Sängerensemble wurde von kundigen Barockinstrumentalisten begleitet.........
Der Tenor Henning Kaiser als Evangelist und der Bassbariton Thomas Hamberger als Jesus..... ...... lösten ihre Aufgaben mit hoher Stimmkultur und überzeugender Gestaltung.
....... Von den vielen Höhepunkten der Passion sei die Gegenüberstellung des vom Bass so wunderbar schlicht gesungenen Jesusworts "Mein Gott, warum hast du mich verlassen" und des in reizvoller Klangkombination (Altus, Laute und Orgel) instrumentierten Chorals ,Wenn ich einmal soll scheiden" herausgegriffen. irreal, transzendent und doch so gläubig und wirklichkeitsnah diese Deutungen.
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Memminger Zeitung vom 6./7.04.2002
Überaus geglückte Darbietung der Markus-Passion
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Stimme überzeugte
Während die Bass-Arie - Thomas Hamberger, der auch als Jesus mit seiner warmen und selbst in großer Tiefe tragenden Stimme voll überzeugte - noch das Bild vom Baum des Lebens bringt, lassen Sopran und Oboe in der Golgatha-Arie ihrer Klage freien Lauf.....
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